Freitag, 16. Januar 2015

"That's all part of the experience, honey"



Mittwoch 14.01.2015

Der Plan: Morgens aufstehen und einen Público (öffentlicher Bus in Vanform) von Fajardo ins 150km entfernte Rincón nehmen. 

Realität: Ich quäle mich um 7.00Uhr morgens aus meinem Bett hoch. Gar nicht so einfach, denn mein Bett ist das mittlere einer Dreierkonstellation eines besonders kreativen Hochbettes. Der 15 Bettenschlafraum hier hat ein bisschen was von Massenhaltung an sich, ist dafür aber wenigstens teuer mit 30Dollar pro Nacht. Ich rolle mich also seitlich aus dem Bett raus, versuche leise zu landen damit die 10 Schnarcher in meinem Zimmer nicht aufwachen und halte gekonnt die Luft an bis ich es aus dem Raum schaffe, weil ich wahrscheinlich innerhalb von 5 Sekunden ohnmächtig werden würde von dem Schweißgestank, wenn ich jetzt durch die Nase atme. Ich schaffe es also mit dem letzten Atemzug in die Küche, wo gerade 5 Chinesinnen Reis mit Hühnchen kochen. Ich rühre mir das Fertigpancakepulver an und versuche den Kaffee ohne Würgen runterzubekommen – weißes Pulver, auch wenn es sich Cafémate nennt  - ist dann halt doch einfach keine Milch. Dann wird der Rucksack mal wieder in Tetrismanier gepackt und wie immer stelle ich zum Schluss fluchend fest, dass es nicht passt. Also noch einmal auf und mit aller Kraft alles so weit gequestscht, dass die Schnallen endlich zugehen. Ich habe jetzt schon seit mehreren Tagen gar nicht mehr all zu tief gegraben und weiß auch nicht, ob dort in der unteren Hälfte des Rucksack alles noch ganz ist und würde es auch nicht merken, wenn sich dort Schimmel bilden würde oder Tiere langsam zum Leben erwachen – die Gefahr soweit vorzudringen und die Struktur zu verändern, würde bedeuten, dass der Rucksack vielleicht nie wieder zu geht. Ich hieve das schwere Ding also in der üblichen lächerlichen Tanzschrittfolge hoch, zwei Stolperer nach rechts, ein Knie als Hilfestellung, dann kräftiger Ruck, leiser Schmerzaustoß und dann durch einen Hüftbouncer auch in die zweite Schlaufe- noch einen kurzen Linkshopser und dann sitzt das Ding auch schon. Kurz ausgecheckt und im leicht nach vorne gebeugten Gang geht es zum nahe gelegenen Fähre Terminal. Dort häufen sich nämlich die Públicos immer wenn eine Fähre ankommt (und das habe ich mir zumindest ausgerechnet, soll so um 7.30 sein) und die fahren dann auch zur Públicostation. Aber es ist halt Puerto Rico und so kommt die Fähre auch erst um kurz vor Acht und bis dahin habe ich schon drei verschiedene erbitterte Diskussionen mit Taxifahrern geführt, die meinen sie können mich auf jeden Fall fahren nach San Juan und das auch noch für einen Freundschaftspreis: 60Dollar. Direkt. Jetzt. Ich verneine mehrmals, bedanke mich bereits zum dritten Mal und versuche wegzukommen, aber die sind hartnäckig. Públicos zu San Juan, puhhh, neee, also puuuh, da gibt’s keine, kosten genauso viel, fahren heute nicht, fahren erst spät, kostet allein schon 10 Dollar von hier zur Públicostation und ähnliches wird mir direkt versichert.  Stark bleiben, Linda. Aber die Biester wissen was sie tun und bringen dich zum Diskutieren und Feilschen obwohl du 30 Sekunden vorher nicht mal ansatzweise vorhattest ein Taxi zu nehmen. Endlich kommt die Fähre und ich ordne mich in den Strom von Ankömmlingen ein und werde direkt in ein Público verfrachtet, das mich für 2Dollar an die Station bringen soll. 2 Dollar, weil Gepäck einen Dollar extra kostet, klar.  Der Van wird bis auf den letzten Platz vollgeladen, dann endlich wird der Motor angeschmissen und aus dem Radio dringt die Stimme eines sehr aufgebrachten Mannes, der für die nächsten 25Minuten über Gottes unendliche Liebe und böse Sünder spricht – Musik ist wohl nicht. Anscheinend ist für die zwei Dollar aber eine komplette Stadtrundfahrt mit drin, bis ich aussteige habe ich nämlich jede Straße Fajardos zwei oder drei Mal gesehen, kann alle Straßennamen und das alte Testament auswendig. Auf der Schnellstraße haut der Fahrer dann die Warnblickanlage an und lässt mich wild artikulierend wissen, dass hier irgendwo in der Umgebung die Station sei, dort drüben aber der graue Van, der da mitten auf der Straße hält, wohl nach San Juan fährt. Ich vollführe also erneut meinen Rucksacktanz, renne über die Hauptstraße (soweit man mit dem Teil halt rennen kann) und spreche den alten zahnlosen Fahrer des grauen Vans an. Sofort hält neben uns ein zweiter Van, dessen Fahrer direkt auf Englisch mit mir spricht und sich wohl als Dolmetscher zwischen dem Zahnlosen und mir versteht. Kurze Feilscherei, dann gibt es den Endpreis: 6 Dollar + 2 Dollar Gepäck… Was nun folgt ist eine drei stündige Fahrt, die alle drei Meter unterbrochen wird, wenn er hupend an einer Ecke hält und wartet dass irgendjemand aus einem Haus tritt und mitwill – was tatsächlich auch öfters passiert. Aussteigen kann man übrigens überall, der Gute hält auch an Kreuzungen, Straßenmitten und überhaupt eigentlich überall. Irgendwann kommen wir dann endlich in San Juan an und er lässt mich an einer beliebigen Straßenecke raus mit einer lässigen Handbewegung, die wohl bedeuten soll, dass dort die Públicostation von San Juan sein soll. Rucksacktanz und auf geht’s… Nach fünf Minuten laufen, die ersten Schweißperlen auf dem Gesicht bilden sich bereits, betrete ich die Busstation.  Plötzliche Stille der ca. 10 Männer, die dort rumgammeln und ich fühle mich direkt wie im Zoo – angenehm. Ich bahne meinen Weg also zum Informationsschalter, während langsam die Gespräche wieder aufgenommen werden. Ich öffne meinen Mund für ein „Hola, tengo una pregunta…“ und bekomme direkt ein „Joooooooooooooorge“ und einen Fingerzeig zu einem der Männer. Ist wohl nichts mit Information hier. Jooooorge spricht natürlich sofort Englisch mit mir, lacht allerdings erstmal 3Minuten als ich ihm sage, dass ich nach Rincón möchte. „Noooooooooo, noooo es possible“. Daraufhin schalten sich auf die restlichen 9 Männer ein und schnell wird die Nachricht wie bei Flüsterpost aber ohne Flüstern verbreitet, dass das irre Mädel hier nach Rincón mit den Öffentlichen möchte. „Noooo, no es possible“ „hahah a rincón? Nooo!“ tönt es jetzt aus allen Ecken. Na, danke, denk ich mir. Ich muss wohl etwas irritiert aussehen, denn sofort beginnen die Diskussionen über warum es nicht möglich ist und was meine Möglichkeiten sind. Jeder hat etwas dazu beizutragen. Der dritte Cousin von der Schwester seiner Freundin ist mal nach Rincón gefahren, er kann ihn anrufen und mal fragen. Jorge schlägt ein privates Taxi vor, würde aber so 80Dollar kosten. Der kleine Mann neben mir, der bisher nur zu allem heftig genickt hat, mischt sich jetzt auch ein: in einem wilden Spanisch erzählt er irgendwas von einer Agentur und ja man könnte nach Aguadilla und dann dort vielleicht einen Bus, würde wohl etwa 7 – 8 Stunden brauchen…. Jorge übersetzt fleißig für mich. Einstimmiges nicken und „siiii“ tönt es nun. Gut, ich werde also ohne zu gefragt zu werden in einen Bus geladen, der Busfahrer (einer der 10 Wilden, der munter irgendwelche spanischen Schnulzen vor sich hin singt) fährt für mich einen Extrabogen, macht dann einen Extrastop und kommt persönlich mit in die Agentur um die Verhandlungen zu starten – der Bus inklusive Passagiere wartet draußen und blockiert solange den Verkehr. Wie ein verlorenes Reh stehe ich neben ihm und warte, bis er in seinem Slangspanisch mir zu verstehen gibt, dass ich hier bis nach Anasco komme, und verschwindet. Die Frau dort hinter dem Schreibtisch, schiebt mir ein Papier hin, auf dem ich unterschreiben soll. Dann erst fragt sie, wo ich hinwill. Ne, also nach Rincón fährt ihr Fahrer nicht. Anasco ja, aber sie kann mir auch nicht sagen, wie weit das von Rincón entfernt ist. Kommt drauf an, wo in Rincón. Und  hier bin ich und dachte, Rincón ist ein kleines verschlafenes Surferstädtchen, dummes ich. Es hat natürlich kein Wlan hier und somit kann ich sie auch nicht vom Gegenteil überzeugen und auch nicht rausfinden, wie weit es wirklich ist. Außerdem will die Gute immer noch 30 Dollar nur um nach Anasco zu kommen. Alles viel zu risikoreich, kompliziert und kostspielig. Kurzerhand beschließe ich alles über den Haufen zu werfen, den nächsten Burger King aufzusuchen, mir einen Milchshake zu holen und mit dem Wlan dort nach einem Hostel in San Juan zu suchen. Das funktioniert auch erstaunlich gut erstmal, aber dann ist natürlich die Frage, wie ich zu dem Hostel jetzt komme. Ich frage dort also einen Angestellten, der mir auch die völlig korrekte Antwort zur Abwechslung gibt. Kurz darauf begehe ich dann aber den fatalen Fehler eine Frau an der Straße zu fragen, in welcher Richtung Condado liegt , um zu wissen, auf welcher Seite der Straße ich einzusteigen habe. Die startet daraufhin eine 10minütige Umfrage bei hundert verschiedenen Passanten und glaubt aber keinem und lässt mich aber auch nicht mehr frei. Erst als der Bus kommt und sie den Busfahrer persönlich gefragt hat, darf ich einsteigen. Ich muss den Bus an der Station Sagrada Corazón wechseln, und eigentlich weiß ich ja welche Nummer ich nehmen muss, weil das in der gleichen Ecke wie mein Hostel vom letzten Mal liegt. Trotzdem werde ich mehrfach angesprochen, wo ich hinwill (obwohl ich total allwissend und unschuldig an der richtigen Haltestelle bereits sitze) und mir wird immer und immer wieder aufgedrängt, dass ich falsch liege und die 21 nehmen muss und nicht die M3. Es wird so lange auf mich eingeredet, bis die 21 kommt und man den Busfahrer aus dem Bus zerrt um mir zu sagen, dass ich diesen Bus zu nehmen habe. Ich gebe irgendwann nach, weil ich einfach nicht mehr weiter weiß – entweder ist mein Spanisch wirklich unter aller Sau, oder Puerto Ricaner hören einfach nicht zu… Nach einer weiteren halben Stunde Busfahrt komme ich wie erwarte  an der falschen Straße raus und muss 20Minuten mit dem schweren Rucksack zum Hostel laufen. Dafür kenn ich jetzt jede Buslinie, die in San Juan existiert, weiß welche Straßen sie kreuzt, kenne jeden Busfahrer persönlich beim Namen und weiß von jedem Passagier seine Lebensgeschichte. Außerdem hat sich mein Spanisch völlig angepasst und ich habe den Buchstaben „S“ komplett aus dem Alphabet gestrichen. Mit einem „Gracia, hata luego“ steige ich aus und laufe schwitzend und fluchend in Richtung Hostel. Da ich aber kein Internet habe und kein Mensch hier irgendwelche Straßennamen kennt oder weiß was ein Hostel ist (Hotel? No Hostel! Comó e llama? Palace Hostel!  El Hotel Palacio? No, no lo conoczo. – Wirklich man kann doch nicht einfach englische Eigennamen ins Spanische übersetzen und selbst bei dem Wort Hostel das S weglassen, ja das macht nämlich einen Unterschied!).  Ich fluche auf Deutsch vor mich hin, während die M3 nun schon zum dritten Mal an mir vorbei fährt. Der nächste arme Kautz der mir hinter pfeift und versucht meine Namen zu erfahren, bekommt nur ein leises „Fuck you“ und ich dafür ein überaus geschocktes Gesicht als Reaktion – sorry…  Nach einer halben Stunden herumirren und mehrfache falsche Information und Wegbeschreibungen - weil ja auch wenn sie keinen Plan haben, sagen sie dir trotzdem wo es lang geht – finde ich das Hostel. Es hat nur schlappe 5 Stunden gebraucht, um 50km zurückzulegen; ich wäre selbst mit Rucksack fast schneller gelaufen…  Meine Stimmung ist auf dem Tiefpunkt und ich kann mich nur gerade so zusammenreißen, den doch sehr langsamen Typ hinter seinem Schreibtisch im Hostel nicht anzuschreien… Als er mir dann sagt, dass ich zu früh sei und natürlich noch nicht einchecken kann, gebe ich auf. Ich stelle meinen Rucksack in eine Ecke, wispere ein kurzes „Thanks“ und gehe ohne weitere Worte. Es braucht eine große Cola, einen fetten Sub und 30 Minuten sitzen ohne jegliche Bewegung bis ich langsam wieder ansprechbar werde und mich irgendwann wieder in Richtung Hostel bewegen kann. Aber wie es schon so schön in dem Film „Christmas Vacation“ heißt: „That‘s all part of the experience, honey“. In dieser Nacht habe ich sehr gut geschlafen…

Montag, 12. Januar 2015

Langsam wirds lächerlich...

...ja ich weiß, aber ich reise einfach von einem schönen Ort zum Nächsten. Was soll ich sagen? Gerade bin ich auf Vieques. Das ist eine Insel vor Puerto Rico (ca. ne Stunde mit der Fähre von Fajardo) und es ist hier mal wieder wie im Paradies. Bekomme den Mund kaum zu! Ich genieße jeden Moment in der Sonne in dieser tollen Landschaft - was für ein tolles Leben ich habe. Aber auch wenn ich so viel Sonne wie möglich tanke und hier einfach nur die ganze Zeit denke "Das ist soooo schön", freue ich mich auch auf Deutschland in weniger als einer Woche. Nicht aufs Wetter, aber auf jeden Fall auf die Familie und Freunde, das Essen und einfach mal wieder Zuhause zu sein... Bis dahin versuche ich aber noch so viel wie möglich mitzunehmen von diesem Land. Ein weiteres Highlight meines Lebens: für morgen ist eine Kayaktour durch den Mosquito Bay geplant. Das ist ein sogenannter Bioluminescent Bay, das heißt nachts leuchtet das Wasser aufgrund von Mikroorganismen, die dort im Wasser leben. Ich kanns kaum erwarten...








Freitag, 9. Januar 2015

Wenn einer eine Reise tut...

Nachdem die Mädels nach Palenque und Guatemala aufgebrochen sind, hab ich am nächsten Tag einen Nachtbus nach Cancún zurück genommen. Leider war mal wieder alles ausgebucht, dh ich konnte nur noch einen Bus am 6.1. bekommen, der am 7.1 morgens um 6Uhr in Cancún ankommen sollte. Mein Flieger war für 9.00 Uhr angesetzt. Enges Ding also, wenn man bedenkt, dass die Strecke auf 18h angesetzt war und es halt Mexiko ist. Und so kam es dann auch, dass der Bus zwei Stunden Verspätung hatte, ich einen halben Nervenzusammenbruch bekommen hab, nach 18h in Playa aus dem Bus gehüpft bin, mir den nächsten Taxifahrer geschnappt hab und in extra-starken-fluchenden Spanisch den Taxifahrer angetrieben hab zum Flughafen. Der hat mich dann erstmal am falschen Terminal abgesetzt, sodass ich auch noch erst n Shuttle zum richten Terminal nehmen musste (der war nach fünf Minuten kam, aber dann seelenruhig erstmal noch zehn Minuten gewartet und n genüsslich einen Milchdrink geschlürft hat). Allein das Erlebnis bis dahin hat mich wahrscheinlich 10 Jahre meines Lebens gekostet. Aber wie ich neulich von einer sehr weisen (und alten) Dame mit Hilfe eines Sprichworts belehrt wurde: "Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben...". und das stimmt. Dann ging es 1,5 Stunden nach Miami im Flieger, dort eine Stunde mit schwerem Rucksack in einer Reihe angestanden für Zollkontrolle, dann noch ne halbe Stunde ohne Gepäck in der Sicherheitskontrolle und dann hatte mein Flug zwei Stunden Verspätung. Dann gings noch mal 2,5h im Flieger nach San Juan. Dort Taxi ins Hostel, vollständiger Nerven- und Körperzusammenbruch und ab ins Bett. Hier also die ersten Bilder von Viejo San Juan, wo ich heute rumgelaufen bin. So weit gefällt mir die Stadt echt gut, so wie man sich es halt vorstellt... :) Und eine Hitze...



Abschiedsessen mit den Mädels in San Cristóbal
San Juan

Blick von dem Castillo San Cristóbal

Blick von der Festung auf San Juan und El Morro



Puerta de Tierra, San Juan

Montag, 5. Januar 2015

Schönes Leben...

Ich sitze gerade in einem Café in San Cristóbal de las Casas in der Region Chiapas, Mexiko. Die letzten Wochen hier in Mexiko waren genial. Playa del Carmen war wieder so wie man es erwartet hat, auch wenn sich einiges verändert hat seit dem letzten Mal (z.B. mein Lieblingsthailänder hatte mein Lieblingsgericht nicht mehr). Leider sind halt gerade Weihnachtsferien bzw. Hochsaison und dementsprechend voll war es dann natürlich auch überall. Wirklich schade, weil man nicht mal spontan sein konnte und einfach das Hostel oder den Ort ändern konnte, weil alles immer ausgebucht war und man also immer reservieren musste. Und an dieser Stelle muss man sagen, dass wir drei alle nicht die größten Planer  sind und festlegen auch nicht so unser Ding ist. Zum Glück hatten der Hostelbesitzer in Playa uns ziemlich ins Herz geschlossen und uns immer wieder kurzfristig irgendein Zimmer oder Bett rausgegraben – mehr Glück als Verstand…  Weihnachten haben wir tagsüber am Strand verbracht und abends dann ein Essen im Hostel gehabt und dann feiern gegangen (kostenlos mit Freigetränknen, versteht sich ja von selbst). Das Hostel hatte übrigens auch jeden Tag eine Ladies Night von 22-23Uhr, in der jede Frau so viel trinken konnte, wie sie wollte – kostenlos! Silvester war dann auch ziemlich lustig, waren um 12 am Strand haben das Feuerwerk angeschaut und sind dann in der völlig überfüllten Calle 12 (das ist die Hauptpartystrasse) feiern gegangen. War lustig aber auch sehr anstrengend, weil es so voll war.
Haben dann am 1.1. einen Nachtbus nach San Cristóbal genommen, knackige 17h im Bus. Allerdings war das echt bequem, hab ziemlich gut die meiste Zeit durchgeschlafen. Die Stadt mag ich echt gern, ist halt n kleines verschlafenes Städtchen und so krass anders als Playa das man meinen könnte, es liegt nicht im gleichen Land. Hier hat es natürlich auch Touristen, aber eher mexikanische Touristen. Relativ großer Minuspunkts: es wird abends und nachts echt richtig kalt. Sind dann am ersten Tag zu den Lagos de Montebello gefahren und zum Cascada El Chiflón. War richtig schön! Die zwei andern Mädels haben dann am nächsten Tag noch einen Halbtagestrip zu einem Canyon gemacht, aber da war ich schon vor zwei Jahren und wollte nicht noch mal für zahlen. Hab den halben Tag dann für das Organisieren meines nächsten Trips genutzt (am 7.1 gehts über Miami nach San Juan, Puerto Rico). Hab Hostels gebucht, Sachen über Puerto Rico gelesen und dann auch – Trommelwirbel – meinen Heimflug gebucht. Einerseits schade, weil ich mir doch gerne alles offen halte, andererseits auch schön endlich ein festes Datum zu haben. Fliege also am 17.1 nach Hause und komme dort am 18.1 an. Wuuuhuu, ich freue mich auf jeden Fall drauf nach einem halben Jahr dann wieder nach Deutschland zurück zu kommen :)


San Cristóbal

San Cristóbal

San Cristóbal

San Cristóbal

Cascadas El Chiflón




El Chiflón

Lagos de Montebello


Lagos de Montebello
 

Sonntag, 4. Januar 2015

Blau, blauer, Yucatan...


Überfahrt nach Isla de Mujeres
Überfahrt nach Isla de Mujeres - so ein krass blaues Wasser!


Isla de Mujeres

Isla de Mujeres

Isla de Mujeres

Isla de Mujeres

Isla de Mujeres
Die Hostelanfangscrew - Weihnachten

Hostelweihnachtsaction
Silvester in Calle 12 - Playa

Silvester

Silvester - in Mexiko tragen alle weiß an Silvester


Steffi - ich - Jojo


Freitag, 2. Januar 2015

Nächster Halt...

Bevor ich Playa del Carmen verlasse nach San Cristobál ein Abschlussfoto!