Dienstag, 30. Dezember 2014

Meeeeechikoooooooo II

Hostel

Weihnachtsbier

Weihnachtsessen im Hostel



Cenote Azul



die Welt ist so klein... Philipp, der mit uns in Tübingen studiert, hier getroffen

Montag, 29. Dezember 2014

Meeeeeeeeeeeeeechiiiiikooooo...

Playa del Carmen

Jojo

kleine Margarithas genießen in Cancún ;)

Tulúm

hartes Leben in Tulúm

meine Mädels :)

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Unterwegs...

Die Gang - Glühweinabschiedsfeier...

Joyce, meine Mitbewohnerin

Joyce und ihre Freundin Kristin (+Hund Charlie)

unser Hotel in Vegas

XS (Encore) - Club: Eintritt für Männer: 160Dollar, Eintritt für Frauen 80 Dollar; Eintritt für uns Mädels: 0 Dollar (VIP Gästeliste ;) )


Bluemangroup :)

16 Dollar gewonnen :D


Hollywood


Samta Monica


Little Tokyo (LA)

Chinatown

Donnerstag, 11. Dezember 2014

„If we were meant to stay in one place,...



... we’d have roots instead of feet, he said.”  – Rachel Wolchin 

Da mein Auslandssemester sich dem Ende neigt, bin ich wieder zu einem der Plätze zurückgekehrt, an dem ich vor fünf Monaten einige Zeit verbracht hab: Macys, mein Café mit perfektem Wlan, gutem Kaffee, Ruhe und den Blick auf die Strasse, um die Leute zu beobachten, die vorbei ziehen. Und dort hab ich mir ein paar Gedanken über die letzten paar Wochen und Monate gemacht. Hier Teil 1:

Was ich vermisse:
Wurst, Salami, Käse, Brot, Brötchen, meine Familie – in dieser Reihenfolge… hihi. Ansonsten vielleicht noch meine Heizung, das Gefühl nach Eigentum, ein richtiges Zuhause, das nicht übergangsweise ist, sondern wirklich ein Zuhause, eine Dusche unter der ich nicht Kniebeugen machen muss, eine gescheite Musikanlage, mein Auto, mein Fahrrad (selbst das uralte Fahrrad meiner Mama, wahrscheinlich aus den 60ern :P, ist ein echtes Rennrad gegen das Teil hier), eine Variation von Schuhen, meinen Schreibtisch, Kochen und Backen, Leitungswasser, das nicht nach toter Katze schmeckt, …


Hier ein paar Impressionen, die sonst nirgends passen und trotzdem gesagt werden müssen:

1) Ein Tagesticket für den Bus kostet hier 2,50Dollar. Die Busfahrer sind alle superfreundlich. Man bedankt sich bei ihnen, wenn man aussteigt. Auch die Busfahrer bedanken sich beim Gast, meistens sehr überschwänglich mit einem „Thank you so much and have a wonderful day“ oder ähnliches. Dafür kommen die Busse hier halt auch wann sie wollen. Es gibt zwar einen Fahrplan, aber der sagt rein gar nichts über die tatsächliche Ankunftszeit aus. Jedoch zu beachten gilt:
2) Greyhoundbusfahrer sind die unfreundlichsten Menschen, wahrscheinlich weltweit. Ich bin jetzt echt einige Male hier mit einem Greyhound gefahren und habe nicht einmal einen gut gelaunten oder wenigstens höflichen Fahrer getroffen. Sie meckern dich an, wenn du nicht sofort deine ID bereit hast, wenn du eine Frage hast oder ähnliches. Neulich hat einer ins Mikrofon! geschrien ! weil ein Handy geklingelt hat… Ich hab geschlafen und fast einen Herzstillstand bekommen. Ansonsten findet man auch immer eine auserlesene Variation an Gesindel in Greyhounds, hatte wirklich schon angenehmere Gesellschaft, als die in einem Greyhound. Zudem kann man sich immerhin darauf verlassen, dass es in den Bussen Temperaturen gibt, die man sonst nur in der Antarktis findet. Meistens kommen die Busse zudem zu spät. Irgendwas Gutes, warum ich Greyhounds benutze? Sie sind relativ billig.
3) Wenn es fünf Minuten regnet, stehen die Straßen, Rad- und Fußgängerwege sofort unter Wasser. Es bilden sich riesige Pfützen, die praktisch unvermeidbar sind und gerade mit einem Fahrrad ohne Schutzblech ein absoluter Hochgenuss.
4) Jeder hält hier jedem die Türen auf. Das mag ja erstmal wirklich nett erscheinen und hat mich völlig begeistert am Anfang, allerdings sind sie so verbissen mit dem Türe aufhalten, dass sie sie auch noch aufhalten, wenn man noch 500meter entfernt ist, und somit einen Sprint hinlegen muss, weil alles andere wirklich unangenehm wird. Selber wird man praktisch dazu verpflichtet ebenfalls 1-3Minuten zu warten, weil man in der Ferne eine Silhouette kommen sieht, die eventuell auch diese Türe benutzen wollen könnte.
5) Panda Express ist ein Geschenk des Himmels. Leckerstes Asiatisches Essen, das man sich selber zusammenstellen kann, und dann auch noch ziemlich billig
6) Da ein Großteil der Studenten auf dem Campus lebt, einen Mealplan hat (also 3 mal am Tag in der Mensa essen geht) und sich auch ansonsten nicht vom Campus runterbewegt, zählt der komplette Campus sozusagen als Zuhause. Dementsprechend werden hier überwiegend Jogginghosen und Hoodies, Hausschuhe oder ähnliches getragen – egal wo, egal zu welcher Jahreszeit oder Gelegenheit.
7) Ich habe hier die strikteste Alkoholkontroll-Besessenheit überhaupt erlebt. Es wird kontrolliert, doppelt gecheckt, Stempel verteilt und innerhalb der Bars und Clubs noch mal kontrolliert. Alkohol mit einer unter 21jährigen Person kaufen zu gehen, hat keinen Sinn. Selbst wenn man wirklich für sich selber kaufen möchte. Sobald nur eine Person dabei ist, die sich nicht ausweisen kann oder die unter 21 ist, wird kein Alkohol verkauft. Habe es erlebt, dass wir 4 über 21jährige waren, mit Zwei von uns mit ID und Zwei, die einfach nur an der Kasse vorbei gelaufen sind nach draußen und dann zurückkommen und ihre ID holen mussten, bevor wir den Alkohol bekommen haben. Sobald man allerdings beweisen kann, dass man über 21 ist, ist es allen absolut egal wie besoffen man ist oder ob man kurz vorm Absturz steht. In Deutschland kommt man nicht mehr rein oder wird rausgeschmissen, wenn man zu besoffen ist – hier: völlig egal.
8) Houseparties werden regelmäßig von der Polizei gesprengt. Ich habe keine einzige Houseparty erlebt, bei der nicht irgendwann die Polizei kam und Kontrollen durchgeführt hat.
9) Amis haben Angst zu verdursten. Das ist anscheinend eine tiefsitzende Angst, die auf jeden übergreift.  Überall findet man Wasserspender;  in der Uni an jeder Ecke Teile um Flaschen aufzufüllen und jeder ist hier mit mindestens einer Flasche bewaffnet. Ritual jedes amerikanischen Studenten: Variante 1: den Klassenraum betreten, hinsetzen, Wasserflasche auspacken und vor sich hinstellen. Variante 2: die Flasche gar nicht erst aus der Hand lassen, bereits nuckelnd die Uni betreten. Joggen gehen ohne Wasser ist übrigens unvorstellbar. Meistens findet man 1-3 Flaschen am Gürtel eines jeden Joggers.
10) Sprudel ist schwer zu finden.  
11) Chipoteles ist so viel besser als Taco Bell, hat man erstmal die Burritos dort probiert, ist es schwer wieder zu Taco Bell zurück zu kehren
12) Fast jeder Ami hier hat einen Hund. Selbst die Studenten hier, halten sich Hunde (die 99%der Zeit einfach in der Wohnung eingesperrt werden). Man kann sich eigentlich drauf verlassen, wenn man in ein Zuhause kommt, erstmal einen Hund vorzufinden. Erstaunlich ist dafür aber, dass man nur sehr wenige Leute sieht, die wirklich mit den Hunden Gassi gehen…
13) Die Bibliothek hat hier in der Prüfungszeit 24h pro Tag auf
14) Grundsätzlich kann man sagen, dass die Uni hier Fleißarbeit ist. Es ist extrem viel während des Semesters zu machen, super viele Hausaufgaben jedes Mal und echt einige Tests/Essays etc. Allerdings heißt das nicht, dass es wirklich anspruchsvolles Zeugs ist. Fleißarbeit: viel Schreiben, wenig denken…
15) [eine Vielzahl der] Amis ist/sind [eher] dumm, [relativ] ungebildet, [ziemlich] ignorant und [leicht] oberflächlich… aber das ist eine ganz eigene Geschichte, für einen anderen Eintrag mal. Allerdings muss hinzugefügt werden: "es soll ja auch ein paar gebildete Amis geben"! ;)
16) Amis stellen ihren Weihnachtsbaum bereits kurz nach Thanksgiving auf. Dafür steht er dann auch nur bis direkt nach Weihnachten.
17) An Halloween geht es nicht um „gruselig“ sein, sondern um sich möglichst „sexy“ (nuttig) anzuziehen, am besten so wenig Stoff wie möglich. Kostüme wie Biene, Polizist, Schmetterling, Burlesque-Tänzerin oder Schulmädchen, sind sehr beliebt und weit verbreitet.
18) Züge hier sind wirklich sehr lang. Da kann es schon passieren, dass man mal fünf Minuten am Bahnübergang warten muss, bis der Zug komplett vorbei ist.
19) Amis stehen extrem auf „Light“ Bier. Fast alle Marken bieten „Light“ Bier an, was nicht heißt, dass da weniger Alkohol drin ist, sondern anscheinend weniger Kalorien. So oder so: es schmeckt einfach nicht. [hier ist es übrigens nicht gesetzlich vorgeschrieben, dass auf den Flaschen oder Dosen eine Prozentanzahl angegeben sein muss]
20) Lebensmittel sind ziemlich teuer. Besonders Obst und Gemüse. Wenn man also die verrückte Idee hat, für sich selber zu kochen, zahlt man so ca. 3 Dollar für einen Salatkopf, 2 Dollar für zwei Tomaten, 3 Dollar für Salatsoße, 2 Dollar für ein Baguette und 5 Dollar für ein Stück Hähnchenbrust… und beschließt dann, das Ganze zu lassen und stattdessen ein Whopper Junior Menü bei Burger King mit fettem Burger, Pommes, einer großen Cola und einem Eis als Dessert zu essen und dafür 4 Dollar zu zahlen. Wirklich komisch, dass Amerikaner Probleme mit Übergewicht haben…
21) Amis tanzen Line Dance. Und Square Dance. Und Western Dance. Ernsthaft, oft, überall und unangekündigt. Beim ersten Mal als ich das gesehen hab, dachte ich es sei ein Scherz. Aber nein, sobald Country gespielt wird (und das wird hier leider ziemlich oft in den Bars), stürzen alle auf die Tanzfläche um sich in Reihen aufzustellen (für Line Dance:  langsames Steppen im Gleichschritt mit vielen Drehungen ohne viel Abwechslung), in Gruppen (für Square Dance: besondere Schrittfolgen die irgendein Wilder ins Mikrofon brüllt, denen alle folgen), oder in Pärchen (für Western/Country: zwei Schritt vor, ein Schritt zurück, viele Drehungen). Es muss wohl an Flagstaff liegen, das ist dann doch sehr ländlich, in diesem Fall. Ich hab noch nie so viele Menschen gesehen, die ernsthaft und überzeugt Cowboyhüte, Hemden in die Hose gesteckt, große Gürtelschnalle, natürlich Jeans und auf jeden Fall Cowboystiefel, tragen. Mal ernsthaft, wir sind ja nicht im wilden Westen. Hab auch welche gesehen, die noch lässig ihre Lederhandschuhe hinten in ihren Hosentaschen stecken hatten, als wären sie gerade vom Pferd gestiegen, das draußen vor dem Saloon noch steht und wartet… Im Gegensatz dazu:
22) Habe ich dann auch noch das krasse Gegenteil von Tanzstil hier erleben dürfen (Hauptsächlich allerdings in San Diego): das übermäßige Grinding und Arschshaken von Frauen (und Männern). Um Himmels Willen, da ist mir aber auch manchmal der Mund offen stehen geblieben. Gerade in San Diego in den Hip Hop Läden, geht es zu wie bei der Paarung – und das ist leider kein Witz. Man sagt ja, Deutsche seien Spießig und  unlocker, in diesem Fall muss ich komplett zustimmen (und bin aber völlig ok damit). Leider kann ich nicht beschreiben, was ich da gesehen hab, aber vielleicht lad ich mal noch n Video von dem Partyboot in San Diego irgendwann hoch, wenn ich es finde. So oder so: Klischee erfüllt!
23) Man sagt ja immer, sobald man in einer Fremdsprache träumt, hat man sie wirklich verwirklicht. Also ich träume eigentlich eher nicht in Englisch (und wenn dann nur, dass ich halt mit Englischsprechenden, Englisch reden muss), dennoch hat die Sprache langsam echt großen Einfluss in meinem Kopf bekommen. So lächerlich es klingt, manchmal kommen bei mir Englische Worte zwischendrin raus (vor allem Präpositionen), oder ich muss kurz nachdenken, um das passende Deutsche Wort zu finden. Auch habe ich schon Englische Ausdrucksweisen ins Deutsche übersetzt und gesagt. Als ich mich neulich von Steffi in San Diego verabschiedet hab, hab ich doch ernsthaft gesagt: Danke, dass du mich gehabt hast (=Thanks for having me). Kam einfach so raus, ist mir allerdings dann aber auch sofort aufgefallen, dass man das nicht sagt… Neulich hab ich auch einer Freundin von Zuhause geschrieben, hab einen relativ langen Text verfasst und dann kurz vorm Abschicken gemerkt, dass ich ihn in Englisch geschrieben hab. So Dinge passieren mir immer mehr, aber auch kein Wunder, weil ich eigentlich hier in Flagstaff wirklich nur Englisch rede (habe erfolgreich alle Deutschen gemieden) und ansonsten in Deutsch nur mit Leuten von Zuhause (und mit Steffi und ihren Mädels hier) oder mit meiner Familie rede bzw. schreibe. Hat sich mein Englisch verbessert? Definitiv! Hat sich mein Spanisch verbessert? Definitiv nicht (aber dafür kommt ja Mexiko bald).

Die Gang...
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Mittwoch, 3. Dezember 2014

"Tell mommy I'm sorry, this life is a party [...]"

Nachdem ich es jetzt geschafft hab die Hawaii Bilder hochzuladen (ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welche ich hochladen soll, deswegen sind es ein paar mehr geworden), kann ich jetzt weiter machen mit den Wochenenden danach. Die letzten Wochen waren wirklich verrückt, weil ich einfach nur 2 oder 3 Tage pro Woche zuhause war und dann schon wieder unterwegs war. Direkt nach Hawaii bin ich dann schon wieder für meinen Geburtstag nach San Diego gefahren. War mal wieder ein richtig lustiges Wochenende, Sonne, Strand, Party, Chillen, BBQ und Jacuzzi… Außerdem war Amelie (Freundin aus Tübingen, die gerade Auslandssemester in San Francisco macht) zur gleichen Zeit auch in San Diego, so dass wir drei wiedervereint waren, wie in guten alten Zeiten ;) Nach dem San Diego Wochenende bi n ich dann mit einer aus meiner Spanischklasse nach Tucson zu ihrer Familie gefahren, weil ja Thanksgiving Wochenende war. Ich war dort zu einem typisch amerikanischen Thanksgiving essen eingeladen mit der ganzen Familie, Truthahn, Pumpkinpie, Football und allem was dazu gehört… War sehr interessant und sehr amerikanisch!
Jetzt ist auch schon die letzte Woche Uni angebrochen, nächste Woche sind Finals, dh. kein richtiger Unterricht mehr sondern nur noch Final Exams (und davon hab ich nur zwei). Es ist so krass, wie schnell das Semester rumgegangen ist – ich bin doch grad erst angekommen! Am 12. Dezember verlasse ich dann Flagstaff und fahre mit ein paar Freunden nach Las Vegas. Witzig, dass es genau der 12. geworden ist, wo ich doch auch am 12. hier in Flagstaff angekommen bin. Das heißt, ich habe jetzt genau 5 Monate hier gelebt und Flagstaff mein Zuhause genannt.  Ich kanns immer noch nicht fassen, dass mein Auslandssemester, auf das ich mich so lange gefreut hab, schon vorbei sein soll. Also am 12. geht’s dann also nach Vegas, dort ein paar Tage und dann von dort weiter nach Los Angeles und dann nach San Francisco hoch. Danach wieder runter nach San Diego und von dort fliege ich dann zusammen mit Jojo und Steffi nach Cancún, Mexiko. Dort verbringen wir dann hoffentlich Weihnachten im Warmen am Strand… Haben gestern unsere Flüge gebucht und ich freue mich schon total drauf wieder zurück nach Mexiko zu kommen und auch die Leute aus Playa del Carmen wiederzusehen. Wie es danach weiter geht, weiß ich noch nicht genau. Würde gerne weiter nach Costa Rica, kommt aber auf die Preise an und wieviel Geld ich dann noch hab ;) So oder so, beklagen kann ich mich nicht!
San Diego: Jojo und ich
Reunion!

Geburtstagsgeweih...







Thanksgiving
Thanksgivingbuffet

ich hab Kässpätzle gemacht ;)

Cherrypie
Ansonsten musste ich gestern mein Finalprojekt in meiner Fotojournalismusklasse einreichen. Unsere Aufgabe war eine Fotostory über eine Person zu machen und da ich nicht allzu viele Leute hier kenne, habe ich spontan einen Obdachlosen angesprochen und ein paar Stunden mit ihm verbracht. Mickey ist 52 und lebt in einem "Camp" außerhalb von Flagstaff (wenn er erwischt wird, dass er irgendwo innerhalb von den Stadtgrenzen von Flagstaff schläft, muss er 900 Dollar zahlen). Er ist seit 10 Jahren obdachlos und es war sehr interessant und witzig mit ihm zu reden. Er war nicht gerade nüchtern und als ich ihn auf einen Kaffee oder Tee oder eine warme Suppe einladen wollte, hat er ein kaltes Bier vorgezogen... Hier also mein Video: