Mittwoch, 14. April 2010

Flieg, kleiner Kiwi, flieg!


Ich bin gerade über dieses total süße Video gestolpert:
Es geht um einen Kiwi, also einen neuseeländischen Vogel, dessen Besonderheit ist, dass es ein Vogel ist, der nicht fliegen kann. Auf jeden Fall ist das Video eigentlich ziemlich einfach und ohne große Geschichte dahinter und doch bin ich einfach begeistert und konnte es nicht verhindern, dass mir eine Träne runterkullert. Dieser kleine süße Kiwi tut einfach alles um seinen Traum zu verwirklichen und zahlt den Preis seines Lebens, um einmal zu fühlen, wie es ist, fliegen zu können oder vielleicht auch einfach so zu sein, wie die anderen Vögel. Er tut alles dafür, koste es noch so viel Anstrengung und genau das finde ich so herzzerreißend. Ob es eine Freudenträne am Ende des Videos ist, die da hochkommt oder eine Träne, weil der Kleine realisiert, dass er für seinen Traum sein Leben lässt, bleibt offen, aber für mich sieht es aus, als wäre es eher das Erste. Nicht aufgeben, jedes Hindernis überwinden, am Ball bleiben, sein Ziel vor Augen haben, das Unmögliche machbar machen und einfach seine Träume leben – das ist die Botschaft, die mir der kleine Kiwi überbringt!
Viel Spass beim Anschauen…



Freitag, 9. April 2010

schlicht getarnte Komplexität

Wie einige mitbekommen haben dürften, bin ich ein Fan von Zitaten, weisen Sprüchen und kunstvollen Gedichten. Heute bin ich über dieses Gedicht gestolpert und muss sagen, dass es vielleicht auf den ersten Blick nicht gerade aussagekräftig ist (es ist sicherlich nicht jedermanns Sache), aber ich finde dass es die Mühe wert ist, sich ein bisschen Zeit zu nehmen, darüber nachzudenken und es eventuell sogar zu interpretieren. Es fasziniert mich durch seine Metaphern, seine Schlichtheit und gleichzeitig Komplexität und durch seine versteckte und doch so klare Botschaft. Viel Spass beim Lesen...

Hans Magnus Enzensberger
Call it Love 

Jetzt summen in den nackten Häusern die Körbe
auf und nieder
                          lodern die Lampen
                                                      betäubend
schlägt der April durchs gläserne Laub
springen den Frauen die Pelze im Park auf
ja über den Dächern preisen die Diebe den Abend
als hätte wie eine Taube aus weißem Batist
als hätte unvermutet und weiß und schimmernd
die Verschollene hinter den Bergen, den Formeln,
die Ausgewiesene auf den verwitterten Sternen,
ohne Gedächtnis verbannt
                                                     ohne Pass ohne Schuhe
sich niedergelassen auf ihren bittern
todmüden Jägern
                       Schön ist der Abend.

Donnerstag, 8. April 2010

Sooner or later - Michael Tolcher

Pull the hair back from your eyes
Let the people see your pretty face
You know they like it when you smile 
Find a reason to smile
[...]

Try not to focus on yourself
Share that love with someone else
Don't let the bitters bring you down 
Don't let anything bring you down
 [...]

Sooner or later
We'll be lookin' back on everything
And we'll laugh about it like we knew what all was happening
And someday you might listen to what people have to say
Now you learn the hard way

[...]


Sonntag, 4. April 2010

Berlin, du bist so wunderbar, Berlin....



"Don’t tell me how educated you are, 
tell me how much you have travelled" 
 ~ Mohammed ~


Seit letztem Sommer schon lebt mein geliebter Bruder nun in Berlin, um dort Party zu machen, neue Erfahrungen zu sammeln, die Großstadt zu entdecken und nebenher eventuell noch ein paar juristische Begriffe zu erlernen.
Ich wollte schon lange nach Berlin (die letzte Reise war nicht gerade von Erfolg gekrönt, da ich mehr von der Kloschüssel unseres Hotels gesehen habe, als von Berlin).
Also startete ich zusammen mit einer Freundin einen neuen Versuch. Kurzerhand meldete ich mich bei meinem Bruderherz an, schnappe mir das Firmenauto meines Dads und zu Zweit rasten wir dann in 8 Stunden bis nach Berlin. Zusammen mit meinem Bruder starteten wir dann eine Sightseeingtour quer durch Berlin, mit den typischen Highlights wie Brandenburgertor, Reichstag, Alexanderplatz, Siegessäule, Potsdamerplatz, Fernsehturm, Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche, etc…
Berlin ist eine unendlich tolle Stadt, es gibt einfach alles und ich bin maßlos begeistert. Gerade das U- und S-Bahnnetz haben es mir echt angetan und ich konnte es einfach nicht glauben, dass ich weniger als 10 min auf mein Transportmittel warten muss. Allerdings war selbst ich nach einem Tag so verwöhnt, dass ich schier n Raster bekommen hab, wenn ich auch nur länger als 8min auf eine Straßenbahn oder U-Bahn hätte warten müssen. Auf jeden Fall erkundeten wir etliche Einkaufszentren, aßen Currywurst, schauten Streetdancern zu, tauchten ins Ghetto ab, fuhren mit dem Bus rum, besichtigten Kirchen und den Dom, tranken Caipis, flanierten unter den Linden und genossen 3 wundervolle Tage.
Vielen Dank, lieber Bruder für deine Mühen und deine Gastfreundschaft :)





Donnerstag, 1. April 2010


Come into the world, my child.
Awake into life, my child.
Life is good. You will see.

~Francis Bebey~


Des Rätsels Lösung