Montag, 23. Februar 2009

Who stole the cookie from the cookie jar? - You stole the cookie from the cookie jar. - Who me? - Yes, you! - Couldn't be! - Then who?!

Du schaltest den Fernseher ein und du hörst von tragischen Schicksalen von Menschen, die andere umbringen, die sich selber etwas antun oder die einfach nur Opfer sind. Viel zu viele Tote jeden Tag, viel zu viele brutale Taten.
Neulich hat uns die Nachricht von einer Freundin in Amerika erreicht. Deren Schwester wurde vor einigen Wochen von ihrem eigenen Mann erschossen, fünf bis sechs mal von vorne in den Bauch. Er hat sich danach selber gestellt und wird jetzt verurteilt. Dieses Ereignis beschäftigt mich jetzt schon seit langem. Was für Gründe kann ein Mann haben, seine eigene Ehefrau zu erschießen und das während die Tochter noch im Haus ist? Wie wütend muss ich auf sie sein, um 5-6 Schüsse auf sie zu richten? Und vor allem, wer ist schuld daran? Klare Sache natürlich: der Mann. Es gab einen Streit, er holt seine Waffe und schießt. Für eine solche Tat gibt es keine einzige Entschuldigung und dennoch fällt mir ein Lied dazu ein von Jack Johnson und dieses handelt von einem Jungen, der jemanden erschossen hat und die Frage, wer die Schuld hat.

“ […]
"Well, it wasn't me," says the boy with the gun,

"Sure I pulled the trigger, but it needed to be done,
Because life's been killing me ever since it begun.
You can't blame me, 'cuz I’m too young."

"You can't blame me; sure the killer was my son,
But I didn't teach him to pull the trigger of the gun.
It's the killing on this TV screen.
You can't blame me; it's those images he's seen."

"Well, you can't blame me," says the media man,
"Well I wasn't the one who came up with the plan.
And I just point my camera what the people want to see.
Man, it's a two-way mirror and you can't blame me."

"You can't blame me," says the singer of the song
Or the maker of the movie which he bases life on.
"It's only entertainment and as anyone can see,
Its smoke machines and make up man, you can't fool me."[…]“


Zum Beispiel sagt der Vater in dem Lied, dass er seinem Sohn nicht gelehrt hat, den Abzug zu drücken. Aber er hat anscheinend ihm auch nicht beigebracht, es nicht zu tun. Die Frage ist nicht, was wir sagen oder lehren, sondern was wir NICHT sagen oder lehren. Wenn es doch die Schuld der Fernsehsendungen ist, warum hat er dann dem Sohn nicht verboten sie zu schauen?
Hätte sich der Kameramann nicht wehren können und sagen, dass er das nicht filmen will, weil es zu brutal oder blutig ist? Und warum versucht der Produzent, dass das Gemetzel und die Kämpfe immer realer aussehen? Beeinflusst das nicht alles, das Leben des Jungens?


Und der Text geht weiter und zwar mit der Auflösung, wer der Schuldige ist:

“It was you, it was me, it was every man.
We've all got the blood on our hands.
We only receive what we demand,
And if we want hell, then hell's what we'll have. „


Um auf die Geschichte von dem Mörder seiner Ehefrau zurückzukommen, ja vielleicht war es nicht seine alleinige Schuld. Vielleicht hätte jemand seine verzweifelte Lage auffallen können und ihm helfen. Vielleicht wäre es dann anders gekommen. Er hatte ein paar Wochen davor seinen Job verloren, wegen Drogenbesitz. Hätte man nicht da schon etwas tun müssen? Vielleicht wäre es nie zu dem Streit gekommen und nie zu der Tat. Vielleicht… Wir werden es nie erfahren. Aber wir sollten alle darüber nachdenken…



„… And I would turn on the TV, but it's so embarrassing.
To see all the other people, don't even know what they mean
And it was magic at first, but let everyone down,
And now this world's gonna hurt.
You'd better turn it around.
Turn it around… “

Sonntag, 15. Februar 2009

...and it crossed my mind, that I lost my mind...

Sonntag, 8. Februar 2009

and another one...



Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurückmacht.

Er könnte Anlauf nehmen.



Mittwoch, 4. Februar 2009

yo ho, yo ho, a pirate's life for me

Ich weiß: in letzter Zeit häufen sich die Zitate und Liedausschnitte einfach, aber das geht schnell und einfach und die paar Zeilen drücken meistens genauso viel aus, wie ein ganzer Aufsatz. Hat ja meistens (!) einen Hintergrund, warum ich sie auswähle. Wie dem auch sei, ich bin heute im Schülervz über die zwei Sätze "Mädchen wollen keine Prinzen. Sie wollen Piraten!" gestolpert und ich frage mich gerade, ob das stimmt und wenn ja, warum eigentlich?
Warum sollten Mädchen einen gebildeten, stattlichen, reichen, hübschen, mutigen, edlen Prinz (wie er im Märchen steht) verschmähen und stattdessen einen heruntergekommenen, stehlenden, schmutzigen, armen, einäugigen Piraten bevorzugen?
Vielleicht, weil der Pirat noch irgendwo einen Schatz versteckt haben könnte und sich nur um Schiff und Frau zu kümmern hat, während der Prinz sich noch um ein ganzes Königreich zu sorgen hat. Oder vielleicht, weil es solche Prinzen nur im Märchen gibt, wohingegen es heutzutage immer noch genügend Piraten gibt, die die Welt(meere) unsicher machen…
Vielleicht ist das die Antwort… vielleicht aber auch nicht!
Wenn jemand eine Erklärung weiß, für dieses Phänomen, dann lasst es mich bitte wissen. Bis dahin, setz ich die Segel und folge dem Wind, wohin er mich auch trägt…


"yo ho, yo ho, a pirate's life for me
we pillage, we plunder, we rifle, we loot.
drink up, me hearties, yo ho
we kidnap and ravage, and don't give a hoot
drink up, me hearties, yo ho"