Dienstag, 30. September 2008

So what?!

Hui einige Zeit liegt zurück seit dem letzten Eintrag und nur noch wenig Zeit liegt vor mir bis ich zurück komm. Aber bevor das geschieht, lass ich es noch mal richtig krachen und das mit den 5 besten Leuten! Heute Abend flieg ich zusammen mit ihnen auf die Südinsel für etwas mehr als ne Woche (bin am 8. wieder zurück). Lange haben wir es ausgetüftelt, wo wir hingegen und was wir machen. Unsere Route sieht folgendermaßen aus:
Flug nach Christchurch - einen kompletten Tag und zwei Nächte dort und dann weiter nach
Kaikoura - dort swimming with dolphins dann weiter nach
Nelson - wo ich mich mit einer Freundin treffe, danach zum
Fox Glacier - wo wir etwas auf dem Gletscher herumlaufen werden und last but not least
Queenstown -da endet dann meine Reise (der Rest hängt noch n bissle dran).
Ich hoff mal es wird nicht zu kalt...
Danach hab ich dann noch knapp 2 Tage in Red Beach und dann geht auch schon über Hongkong und London zurück nach Deutschland und somit betrete ich am Samstag den 11. abends wieder deutschen Boden.


So see you soon =)

Notice: Auf der Südinsel wird auch erstmal geknipst was das Zeug hält, weil ich jetzt eine neue Kamera habe, mit der noch tollere und schönere Bilder entstehen werden! Ihr dürft gespannt sein (auch wenn ihr sie wohl erst wieder sehen werdet, wenn ich zurück bin, weil ich kein Internet haben werde...

Montag, 22. September 2008

Auf geht's, ab geht's...



























Und ein weiterer Wochenendstrip liegt hinter mir. Diesmal sind wir nach Coromandel aufgebrochen, eine Peninsula etwa 2 Stunden mit dem Auto entfernt. Das Wetter war hammermäßig und unser erster Halt war beim Cathedral Cove. Vom Parkplatz sind wir 40min durch Urwald und direkt an der Küste gelaufen, bis wir dann an einem wunderschönen Strand kamen. An diesem Strand war ein gigantisch großes Loch in einem Felsen. Da gerade Ebbe war konnte man da auch durchlaufen und wenn man mutig und schnell genug war auch durchs Wasser an den nächsten Strand gelangen, an dem weniger Leute waren. Dort lagen wir dann ziemlich lange rum, und es war echt wie Sommer. Für mich war es wie ein kleines Paradies, mit dem blauen Wasser, dem feinen Sand, den Palmen und der Sonne. Sogar ein kleiner Wasserfall war da – einfach nur schön. Nach diesem Strand ging es zu einem ganz besonderen Strand – dem Hot Water Beach. Das coole und besondere an diesem Strand war, dass man sich kleine Löcher schaufeln konnte, die sich dann mit hot Water gefüllt haben. Als ich ankam, dachte ich, hot wäre übertrieben und das wäre dann einfach nur etwas wärmer als das Meer. Aber da wurde ich eines besseren belehrt. Alter Schwede, war das heiß. Wir haben uns also dann ein Loch gegraben (musste nicht mal tief sein) und ich bin dann erstmal im Meer kurz „schwimmen“ gewesen. Als ich danach bibbernd vom kalten Meerwasser in meinen kleinen „Pool“ steigen wollte, hätte es mir fast die Füße verbrannt. Es war wirklich so heiß, dass ich mich nicht reinsetzten konnte (und ich bin wirklich eine, die heiß duscht und es warm mag). Ich hab mir dann weiter vorne ein kleineres graben lassen ( ;-) ), in das dann noch kaltes Meerwasser geschwappt ist und irgendwann konnte ich vom Warmen ins Heiße wechseln. Aber das war dann schon ziemlich cool, weil wir echt am Strand (im Winter bzw. Frühling) in kleinen Kuhlen lagen direkt am Meer und es aber trotzdem richtig warm hatten. Bin sogar ganz nett braun geworden. Einziger Nachteil war, dass man danach überall Sand hatte, aber naja…
Danach gings zum Hostel, indem wir zwei Zimmer mit je 4 Betten hatten (4 Jungs und 2 Mädels mussten in einem anderen Gebäude schlafen) und wir hatten dann eine große Küche und ein Wohnzimmer für uns. Als Abendessen gabs dann wieder Pizza im Überfluss…
Am nächsten Morgen sind wir dann zu einem Art Hochseilgarten gefahren. Verdammt, war das hoch! 4 verschiedene Parcours mussten wir durchlaufen. Das Erste war in schwindelnder Höhe auf einem Drahtseil zu laufen (wobei man links und rechts von sich noch eine Schnur hatte). Das klingt jetzt vielleicht nicht so hart, aber es war wirklich sehr hoch und das Seil hat sehr gewackelt. Das Zweite war auf einem Runden Baumstamm zu rennen (der Mann der dich unten gesichert hat, ist einfach immer losgerannt und somit musstest du auch rennen), rückwärts laufen (mit geschlossenen Augen), auf einem Bein hüpfen und einen Standwaage machen. Das Dritte war dann ziemlich lustig… wieder musste man auf einen verdammt hohen Baumstamm klettern, oben angekommen musste man erstmal auf diese kleine Fläche des Stammes draufstehen (was so was von schwer war, weil dieser wieder total gewackelt hat) und von dort dann zu einem Trapez, das weiter vorne in der Luft hing, springen. Ich war das einzige Mädchen, das es geschafft hat (dank meiner Größe wahrscheinlich)… Das wirklich coole war allerdings die letzte Station. Man ist wieder an einem endlos hohen Stamm hochgeklettert (und allein das war schon anstrengend) und oben wurde man auf einer Plattform an ein langes Seil gebunden. Dann musste man rückwärts laufen, dass es sich gespannt hat, dann gings auch schon an den Plattformrand und dann sprang man einfach in die Tiefe und flog dann an dem Seil durch die Gegend. Sehr lustig, aber auch sehr Angst einflössend. Es ist halt doch was anderes aus einem Flugzeug 13.000feet über der Erde zu springen, wo der Weg bis zum Boden noch sehr lang ist, als von einer Plattform zu springen, die nur wenige Meter über dem Boden ist. Das will das Gehirn irgendwie halt nicht…
Nach diesem Höhenspass sind wir dann weiter zu etwas, was ich schon lange machen wollte: Paintball! Wir waren 5 Mädchen (in Camouflage) und 4 Jungs (in blauen Malerkitteln :D ) ausgerüstet mit Anzügen, Schutzmasken, Handschuhen und natürlich Gewehren. Wir haben Jungs gegen Mädchen gespielt und jede Mannschaft hatte eine Flagge und man musste versuchen, die von der anderen zu klauen und zurück zu seiner eigenen zu bringen. Das wirklich schwierige war, dass man seine Augen überall haben musste. Es war ein rießiges Gelände, mit Schutzgräben und Tunneln, Hügeln, Häusern, Wald und Schutzbarrikaden. Also saß man in einem Graben und hat gerade nach vorne geschossen, musste man aber gleichzeitig schauen, dass keiner von der Seite oder von Hinten kam. Um das zu sehen oder um zu sehen, dass man den anderen erwischt hatte oder wo er war, musste man zweifelsfrei aus meinem Schutzplatz hoch schauen und dann war die Gefahr natürlich verdammt groß, dass dich jemand erwischt. Die Gewehre hatten eine recht weite Reichweite, das heißt manchmal wusstest du nicht mal, wo der andere sitzt. Wenn man erwischt wurde, tat es ziemlich weg, gerade auf näherer Distanz. Inzwischen kann man genau sehen, wo ich getroffen wurde, weil ich an den Stellen jetzt dicke Blutergüsse habe. Aber auf jeden Fall war es ein großer Spass und dieses Wochenende ist eins meiner Favoriten.

By the way: mein 100ster Blogeintrag!!!

Mittwoch, 17. September 2008

Lindas Seele auf ihrem Weg
































































































Am Wochenende, genauer gesagt am Samstag, begab ich mich mit einem anderen deutschen Mädchen auf eine „kleine“ Reise. Morgens um 9.00 haben wir einen Bus genommen und zwar in Richtung Bay of Islands. Das ist noch nördlicher von hier und wie der Name schon sagt hats da ziemlich viele Inseln. Nach etwa 4 Stunden fahrt durch wunderschöne Gegenden (Neuseeland leibhaftig mit all den grünen Hügeln und den Schafen) kamen wir dann Mittags in Paihia an. Dort haben wir in unserem Hostel eingecheckt, ein super Zimmer (nur für uns) und eine Küche und Badezimmer, die wir uns eigentlich mit zwei andere Zimmern geteilt hätten, aber die waren nicht belegt. Somit hatten wir unser eigenes kleine Häusschen. Dann gings erstmal los zu einer BoatCruise zum relative berühmten Hole in the Rock. Am Anfand war es zwar noch etwas kalt, wegen dem Wind auf dem Boot, aber nach ner Zeit ging es eigentlich. Dort haben wir dann verschiedene Stops auf kleineren Inselchen gemacht und sind dann nach etwa zwei Stunden am Hole in the Rock angekommen und dort durchgefahren. War ziemlich beeindruckend, muss ich sagen. Noch einen kurzen Abstecher nach Russel, dem ältesten Städchten (mit der ältesten Kirche – allerdings lachhaft - 1836) Neuseelands. Dann gings zurück und erstmal einkaufen im Supermarkt fürs Frühstück und Lunch. Am Hostel hatten wir dann ein BBQ zum Abend und haben den Abend dann noch ausgespannt. Am nächsten Morgen gings dann früh (7.15 – was für eine unchristliche Zeit!!!) schon los. Es gab zwei Busse, die Leute an unserem Hostel aufgelesen haben. Der erste Bus war voller Jugendlicher, aber der Busfahrer hatte uns nicht auf seiner Liste und schickte uns zum zweiten Bus, der weiter hinten stand. Dort waren wir dann auch richtig, allerdings wären wir beinah geflüchtet, weil dieser Bus voller alter Rentner war. Wir waren somit die einzigen Jugendlichen, der Rest waren alles alte Leute. Naja, wars schon nicht so laut… Nachdem wir dann noch ein paar weitere ältere Herrschaft aufgelesen hatten, gings dann auch schon los zum Puketi Kauri Forest, ein Wald mit bis zu 1000 Jahren alten Bäume. Dort haben wir dann einen kleinen Rundgang gemacht, an wirklich rießigen, alten Bäumen. Dann zurück in den Bus und vorbei an wunderschönen Stränden (Whangaroa, Coopers Beach, Cable Bay und Taipa). Kurzer Stop an einem Deutschen Cafe (das aber ziemlich miserabel war) und dann weiter zu Cape Reinga. Der Leuchtturm an der nördlichsten Spitze von Neuseeland. Für mich persönlich ist das auch ein Punkt gewesen, an den ich musste, um wirklich zu begreifen, dass ich hier bin! Wenn man den Maoris Glauben schenkt, dann verlassen hier an diesem heiligen Ort die Seelen der Verstorbenen Neuseeland und kehren zur legendären Heimatinsel Hawaiki zurück. Der starke Wind, der dort bläst, sind eben genau diese Seelen auf ihrem Weg. Ob mans nun glaubt oder nicht… Wie dem auch sei, hier an dieser Küste treffen sich im Norden der Pazifik und der Tasman Sea. In der Ferne waren sogar die Three Kings Islands zu sehen, weil das Wetter so gut war. Das einzig Blöde war, dass die Schilder, auf denen normalerweise die Entfernung zum Beispiel zum Äquator oder London stehen, abgebrochen waren. Aber war trotzdem wunderschön. Danach gings zum Ninety Mile Beach, ein endlos scheinender Strand, der aber nur 89km lang ist. Dieser ist der längste und einsamste Strand Neuseelands und einfach nur Traumhaft schön. Als wir einmal gestoppt sind, hat der Busfahrer Muscheln aus dem Meer gesammelt, hat die geknackt und das schlibberige weiße Innere roh (!!!) gegessen. Alter Schwede, das hat noch gelebt! Und das Unfassbare war, dass das sogar noch viele andere auch noch probiert haben. Ich allerdings musste schon leicht würgen und konnte es mir schier nicht anschauen. Später gings dann weiter am Strand – also wir sind direkt auf dem Sand, nur wenige Meter vom Wasser entfernt, gefahren. Dort haben wir dann auch eine kleine Seerobbe gesehen, ziemlich putzig und einen toten Pinguin. Dabei dachte ich immer, dass die es warm brauchen. Aber anscheinend nicht… In dem Strand konnte man oft alte Autos sehen, von denen nur noch Teile übrig waren. Die waren wohl mal im Sand stecken geblieben und nie wieder da rausgekommen. Nach Ninety Mile Beach gings zum Sanddünenboarden (Te Paki Sanddunes). Was für ein Spass. Allerdings war es extremst hart, auf die Dünen hochzukommen, die ziemlich steil waren und man rutschte halt immer wieder ab. Von oben war die Aussicht aber gigantisch und das runterfahren war richtig cool. Allerdings war es gleichzeitg auch etwas angsteinflößend, weil die Dünen schon ziemlich steil war und man mit dem Kopf vorraus runterfuhr. Danach gings dann aber auch „schon“ wieder zurück – nach 11 Stunden kamen wir wieder in unseren Hostel an, kochten uns Spaghettis mit Tomatensoße (und Salat) und haben dem Spa einen kleinen Besuch abgestattet. Am nächsten Tag sind wir dann zum Treaty House gelaufen und ich kopier hier einfach mal den Text aus meinem Reiseführer: „am 6. Februar 1840 fanden hier, auf einer Wiese vor dem heute als Treaty House bekannten Wohnhaus des britischen Gesandten James Busby, historische Ereignisse statt. An diesem Tag präsentierte Vizegouverneur Hobson 46 anwesenden Maorihäuptlingen den Treaty of Waitangi. Der Vertrag schrieb die britische Herrschaft über Neuseeland fest, machte es zur Kolonie und die Maori zu britischen Staatsbürgern…“ (12$ für den Mist bezahlt…). Den Restlichen Tag bis 3 haben wir dann am Strand verbracht und da war es wie Hochsommer. Es war richtig warm und sonnig und das Meer direkt vor der Nase. Traumhaft!

Dienstag, 9. September 2008

Trip to Rotorua

Rafting:


Gondola:




Luge:






Wai-O-Tapu Thermal Wonderland










Lady Knox Geyser





Accomodation:




Am Wochenende gings dann endlich los nach Rotorua, eine Stadt 3Stunden Autofahrt von hier entfernt. Dort hab ich dann White Water Rafting gemacht, was zwar keinen „Ohhhh, Ahhh, war das cool…“ Effekt ausgelöst hat, aber es war trotzdem ganz spaßig und die Gegend war wunderschön. Das Highlight war das Runterfahren/fallen eines 7Meter Wasserfalls, ansonsten hätte es meinem Geschmack nach mehr actionreich sein können, aber na gut…
Danach gings mit einer Gondel hoch hinaus: Die Aussicht über Rotorua, dem Lake Rotorua und dem Mount Ngongotaha war überwältigend. Glücklicherweise war das Wetter sehr, sehr gut und somit die Sicht auch besser. Oben gab es dann eine Art Rennstrecke, genannt Luge, auf der wir in kleinen „Fahrzeugchen“ runtergeprettert sind. Es sah zwar so was von bekloppt aus, war aber ein Heidenspass und Meliassa und ich sind immer fast von der Strecke abgekommen vor lauter Lachen. Am Abend gings dann zu unserem „Hostel“ – kleine Cabins, die ziemlich schnuckelig und gemütlich waren. Zum Abendessen haben wir uns von Dominos Pizza jede eine (!) Pizza liefern lassen (eine Bestellung von 13 Pizzen, wobei man sagen muss, dass eine Pizza nur 4,90$ kostet – etwa 2,50€). Der Restliche Abend haben wir dann mit Tischtennisspielen verbracht (mit Rundlauf, wobei ich die ganze Zeit an meinem Papa denken musste, der sich beim Rundlauf mal seine Sehne durchgerissen hat…). Am nächsten Morgen gings dann zum Lady Knox Geyser in Wai-O-Tapu. Für die Meisten ein tolles Erlebnis, für mich aber eher ein langweiliges Schauspiel (ich bin einfach zu sehr von Yellowstone verwöhnt). Der Lady Know Geyser ist ein kleiner Geyser, in den sie sogar Seife stopfen mussten, damit er überhaupt ausbricht. Naja, wie dem auch sei, danach sind wir zum Waiotapu Thermal Wonderland, einem Park voller blubberndem Schlamm, der entsetzlich stank. War aber relativ lustig, weil wir ziemlich viele kreative Bilder gemacht haben. Danach haben wir noch einen kurzen Abstecher nach Rotorua in die Innenstadt gemacht und dann aber auch schon wieder zurück nach Hause.