Montag, 28. April 2008

Nur für dich ;-)

Gott gab uns die Zeit,
von Eile hat er nichts gesagt!

Samstag, 26. April 2008

I believe...

Letztes Wochenende war ich mit meinen Eltern in München unterwegs. Wir bummelten also so durch die Stadt und als meine Füße gerade aufgaben und meine Mutter in dem Moment auch noch einen supertollen Laden mit allerhand Gruschtelkrams entdecke, beschlossen mein Vater und ich eine kleine Pause einzulegen und uns auf ein Mäuerchen zu setzten. Als wir uns gerade hingesetzt hatten, fing ein Afroamerikaner direkt vor uns laut an zu, naja nennen wir es mal singen. Es war eher ein Sprechgesang, wie man ihn von amerikanischen Pfarrern im Fernsehen hören kann. Der Mann stand also auf diesem Mäurchen, eine Bibel in der Hand, mitten in der Haupteinkaufsstraße von München und versuchte den Leute auf Englisch von seinem Glauben zu berichten. Man muss dazu sagen, dass er durchaus eine kräftige Stimme und einen harten Slang drauf hatte.



Ich fand das ganze eigentlich ziemlich beeindruckend, wie dieser Mann sich eben vorgenommen hatte, sich dort hinzustellen und aus der Bibel zu beten. Er vertritt seinen Glauben in der Öffentlichkeit und das obwohl er von vielen ausgelacht und bestimmt als Spinner abgetan wurde (womit ich jetzt nicht sagen, will das es womöglich keiner war). Auf jeden Fall hat mich das ganze zum Nachdenken gebracht. Glauben und so... Ich bin getauft, musste früher sehr oft sonntags mit in die Kirche, habe mich dann, trotz eigentlich Mangelnden Glauben auch zur Kommunion entschieden. Wobei mein Verhältnis zu Gott danach auch nicht, aus regelmäßigen Kirchbesuchen oder Gebeten bestand. Und trotz allem hab ich mich dann auch noch Firmen lassen. Ich bin extrem froh, dass ich mich für das Firmen entschieden habe, weil ich nach (!) der Firmung eigentlich erst richtig zum ersten Mal in meinem Leben den Weg zu Gott gefunden habe. Beten hat auf einmal Sinn gemacht und ich komm mir schon fast leer vor, wenn ich nicht bete. Ich gehe gerne in die kleine Kirche hier in Stetten – dienstags abends für eine halbe Stunde. Das ist genau das richtige, um sich eine kurze Pause vom Alltags-Stress zu gönnen, runterzukommen und Gott für die Tage zu danken oder um Kraft für die bevorstehenden zu bitten. Manchmal komm ich mit Freunden ins Gespräch über Gott und die meisten glauben nicht an Gott und können auch nicht verstehen, warum ich an etwas glauben sollte, dass mir keiner beweisen kann, dass es da ist. Eine wirkliche Antwort kann ich darauf eigentlich nicht geben, außer vielleicht: „Ich glaube einfach.“ Ich will einfach glauben, dass da jemand ist, der auf mich aufpasst. Jemand, der mich beschützt und den ich um Hilfe bitten kann, wenn ich sie brauche. Jemanden, bei dem ich mich geborgen fühle und auf den ich mich verlassen kann. Manchmal denke ich drüber nach, was wäre wenn es keinen Gott geben würde und ich umsonst bete und um Hilfe bitte. Und dann fühle ich mich einfach hilflos und zerbrechlich. Also glaube ich. Vielen ist bestimmt das Gedicht „Spuren im Sand“ bekannt:

Footprints
One night I had a dream. I was walking along the beach with my Lord. Across the sky flashed scenes from my life. For each scene I noticed two sets of footprints in the sand, one belonging to me and the other to my Lord. When the last scene of my life shot before me I looked back at the footprints in the sand. There was only on set of footprints. I realized that this was at the lowest and saddest times in my life. This always bothered me and I questioned the Lord about my dilemma. "Lord, you told me when I decided to follow You, You would walk and talk with me all the way. But I'm aware that during the most troublesome times of my life there is only one set of footprints. I don't understand why, when I needed You most, you leave me." He whispered, "My precious, precious child, I love you and will never leave you never, ever during your times of trial and testings. When you saw only one set of footprints It was then that I carried you."

Margaret Fishback Powers

Manchmal frage ich mich, ob Gott wirklich da ist. Vielleicht schau ich nach meinem Leben zurück und sehe nur meine Spur im Sand. Weil manchmal fühle ich mich, als würde er gerade irgendjemand anderen tragen und hätte gerade keine Zeit für mich. Es gibt (und gab schon immer) Zeiten in denen ich mehr gezweifelt, als geglaubt habe. Ich trage immer ein Kreuz am Hals um meinen Glauben der Welt zu zeigen, aber vor allem um ihn mir vor den Augen zu halten. Wer weiß, vielleicht stehe ich irgendwann auf einer Mauer und bete aus der Bibel, um allen zu zeigen, dass da wer ist. Denn manchmal glaube ich, dass Gott mich nicht nur gerade trägt, sondern mich fliegen lässt.


"In deine Hände leg ich voll Vertrauen meinen Geist" (288 Psalm 31,6)

He loves me, he loves me not, ...




He loves me, he loves me not, he loves me, he loves me not, he loves me, he loves me not, he loves me, he loves me not, he loves me, he loves me not, he loves me, he loves me not, he loves me ....

Montag, 21. April 2008

4 minutes to save the world


Madonna und Justin Timberlake schreien mich an, dass wir nur noch vier Minuten Zeit haben, um die Welt zu retten. VIER MINUTEN? Wie, was, wo und dann???
Na gut, seien wir mal ehrlich: ganz vier Minuten sind es nicht, aber es wäre doch mal nicht schlecht, anzufangen die Welt zu retten. Jetzt fragt man sich natürlich, vor was zur Hölle soll man die Welt retten?

Vor uns, wäre die ernüchternde Antwort!

Ich würde mal sagen, fast niemanden ist die Aufruhe um den Klimawandel entgangen (außer Herrn Bush vielleicht).

Nahrungs- und Wasserknappheit, Naturkatastrophen, Wirtschaftskrisen, das Erliegen des Golfstroms, Überschwemmungen und Verbreitung von Krankheitserregern und Wärmleibenden Schädlingen werden wohl zwangsläufig irgendwann auf uns zu kommen. Ob’s uns passt oder nicht…

Ich persönlich habe Angst. Angst vor dem, was auf uns zukommen wird. Ich mein, wer will denn bitte in einer Eiszeit leben? Bzw. seine Kinder in eine Welt setzen, die von mach einem schon mit einem gewissen Grinsen, als verloren bezeichnet wird. Ich jedenfalls nicht. Aber was dann? Was kann ich tun? Meine elektrische Zahnbürste gegen eine normale eintauschen, um Strom zu sparen? Ist das die Lösung? Wohl kaum, und wenn ich so darüber nachdenke, komm ich mir sehr, sehr, sehr hilflos vor. Klar, kann ich kürzer duschen, alle Lichter immer ausschalten, aber kann ich als einzelne irgendetwas verändern? Alle Menschen müssten etwas tun, denn wir leben ja alle auf der Erde. Ich für mich persönlich habe beschlossen, die Welt mit diesen kleinen "Sparereien" meinen Teil zum Klimaschutz beizutragen, egal ob es wirklich direkte Auswirkungen hat oder nicht.
Denn wenn jeder nach dem Motto "nach mir die Sintflut" leben würde, würde sich das Sprichwort wohl irgendwann zwangsläufig in Wirklichkeit verwandeln.

Dienstag, 15. April 2008

The Red Baron






Gestern waren wir (die Pfadi-Stufe) im Kino und zwar in dem deutschen Film "Der Rote Baron". Ein Film, der von einem jungen Fliegerpilot handelt, der im ersten Weltkrieg als Held verehrt wurde, weil er eine ungewöhnlich hohe Zahl an Gegner abgeschossen hat. Gleichzeitig bringt einen eine herzzerreißende Liebesgeschichte zum weinen (also mich zumindest ;-) ). Die Hauptrolle, den Baron von Richthofen, spielt Matthias Schweighöfer. Und allein wegen ihm, ist der Film schon sehenswert. Andere Schauspieler wie Till Schweiger oder Lena Headey sind natürlich auch nicht zu verachten, wobei die Frau eher Neid als Begeisterung hervorruft xD



Was allerdings Begeisterung hervorrief, war ein Name an 14. Stelle, der wohl vielen nichts sagen wird, uns aber zum jubeln brachte. Pirmin Straub, Pfadfinder der DPSG St.Martin Daisendorf, einer von uns! Und er hat uns auch mit "RedBaron"-Aufnähern ausgestattet, die wir mit Stolz tragen werden. Aber nicht genug: außerdem kann ich jetzt ein Autogramm von Matthias Schweighöfer mein eigen nennen! Ich hätte weinen können, vor Freude! An dieser Stell noch einmal vielen Dank. Ich werde es auf jeden Fall in Ehren halten. ;-)
Viele haben bestimmt die schlechte Kritik im Südkurier oder vielleicht auch woanders gelesen und ich muss an dieser Stelle sagen, dass all diese Kritiken totaler Mist sind und das dieser Film auf jeden Fall der beste deutsche Film ist, den ich je gesehen habe und auch einer der besten überhaupt, die mir bisher zu Augen kamen.



Also, Computer aus, raus aus den Sesseln und rein ins Kino!


Thalamus

Wie ihr ja sicher wisst, arbeite ich seit längerer Zeit mit an der Schülerzeitung an unserer Schule - dem Thalamus. Und gerade nehmen wir an einem Wettbewerb für Schülerzeitungsredakteure teil und brauchen EURE Unterstüzung, und zwar indem ihr einfach ganz kurz auf folgende Seite geht und für den Thalamus abstimmt:

http://www.aok.de/bund/schuelerzeitungsredaktion/abstimmen.html

Dankeschön :)

Montag, 14. April 2008


...and if she had wings, she would fly away
and another day God will give her some...
James Blunt - Carry you home

Samstag, 12. April 2008

Having no shoes


With the step
Out of the train
We left our world
Behind us and now
All the flowers are withered

I can remember it
Like it was yesterday
When we lay in the sun
And there was nothing to worry about
Just you and me

And every time I look into a fire
I can see your face
Staring at me
With the question in your eyes
And it smells like the past
When everything was all right

And when it’s dark and I’m alone
I look into the sky
Seeing all the stars
Then I try to count them
But I always fail


Like yesterday

Donnerstag, 3. April 2008